Pushpak Mahabharata Buch 3Zurück WeiterNews

Kapitel 207 – Kausika wird vom Vogelfänger über Tugend belehrt

Markandeya fuhr fort:
Kausika mußte Tag und Nacht an die wundersamen Worte der Frau denken und schämte sich dabei sehr. Er meditierte über die feinen Wege von Moral und Tugend und sagte sich:
Ich sollte mit Respekt die Worte der Dame annehmen und nach Mithila reisen. Sicher lebt dort dieser Vogelfänger mit kontrollierter Seele und großem Wissen über die Mysterien von Tugend und Moral. Noch heute werde ich loswandern zu diesem asketisch Reichen, um ihn über die Tugend zu befragen.

Er hatte Vertrauen in die Dame gewonnen, denn sie hatte um den Tod des Kranichweibchens gewußt. Auch schätzte er ihre vorzügliche Rede von tugendhafter Bedeutung und machte sich also neugierig auf die Reise. Er durchwanderte viele Wälder, Städte und Dörfer und gelangte endlich nach Mithila, die Stadt, welche von Janak regiert wurde. Mithila war eine wunderschöne Stadt mit vielen Flaggen der unterschiedlichsten Traditionen. In ihr hörte man beständig die Geräusche vieler Opfern und Festivals. Sie hatte prächtige Torwege und viele palastähnliche Häuser, mit denen gut prahlen war. Stattliche Mauern umschlossen die Stadt und ihre vielen Fuhrwerke. Straßen und Plätze waren wohl beschaffen und mit bunten Geschäften gesäumt. Überall sah man Elefanten, Pferde und Krieger mit ihren Streitwagen. Die Bürger waren fröhlich und gesund und immer zum Feiern aufgelegt. Kausika betrat die Stadt und sah sich alles genau an. Dann erkundigte er sich nach dem tugendhaften Vogelfänger und bekam von einigen Zweifachgeborenen den Weg gewiesen. Er folgte ihrem Rat und erblickte schon bald den Vogelfänger, wie er auf dem Hof eines Fleischers saß. Dort verkaufte er Wildbret und Büffelfleisch. Viele Käufer hatten sich um ihn versammelt, so daß Kausika etwas abseits wartete. Doch als der Vogelfänger den Brahmanen erblickte, begriff er, daß jener zu ihm gekommen war. Er erhob sich sogleich von seinem Sitz, trat vor Kausika und sprach:
Ich grüße dich, oh Heiliger. Sei willkommen, bester Brahmane. Ich bin der Vogelfänger. Sei gesegnet. Befiehl mir, was ich für dich tun kann. Ich kenne die Worte der keuschen Ehefrau, als sie zu dir sprach: „Geh nach Mithila.“ Und ich weiß auch um den Grund deines Kommens.

Staunend lauschte Kausika den Worten des einfachen Mannes und dachte dabei:
Dies ist schon das zweite Wunder, welches ich sehe.

Dann sprach der Vogelfänger erneut:
Du befindest dich an einem Ort, der dir kaum angemessen sein kann. Oh Sündenloser, wenn es dir beliebt, so laß uns zu mir nach Hause gehen, oh Heiliger.

Der Brahmane stimmte freudig zu:
So sei es.

Und die beiden gingen zum Hause des Vogelfängers, der Brahmane immer voran. Das Haus sah entzückend aus, und der Vogelfänger bot seinem Gast einen Sitz und Wasser zum Waschen von Gesicht und Füßen an. Gern nahm der Brahmane an und saß alsbald entspannt auf seinem Lager.

Dann sprach Kausika zum Vogelfänger:
Es scheint mir, daß dieser Beruf gar nicht zu dir paßt. Oh Vater, ich bedaure zutiefst, daß du solch grausamem Gewerbe folgen mußt.

Der Vogelfänger antwortete:
Dies ist der Beruf meiner Familie, ich habe ihn von meinen Vätern und Großvätern geerbt. Oh Verehrter, traure nicht um mich, wenn ich den Pflichten meiner Geburt nachkomme. Diese Pflichten hat der Große Vater vor langer Zeit für mich bestimmt, und ich diene aufmerksam den Höhergestellten und Alten, oh bester Brahmane. Ich spreche immer die Wahrheit, hege niemals Übel gegen andere im Sinn und gebe, so gut ich es vermag. Ich lebe von den Resten, nachdem Götter, Gäste und alle, die von mir abhängen, bedient wurden. Niemals spreche ich böse über Groß oder Klein. Oh bester Brahmane, die Taten eines früheren Lebens folgen dem Handelnden immer nach. In dieser Welt gibt es grundsätzlich drei Arten von Berufen: in der Landwirtschaft, in der Viehhaltung und im Handel. Doch für die kommenden Welt sind Tugend, Erkenntnis und die Erfahrung der drei Veden entscheidend. Der Dienst an anderen wurde den Shudras als Pflicht bestimmt. Landwirtschaft ist den Vaisyas und Kampf den Kshatriyas bestimmt. Während die Praxis des Brahmacharya Gelübdes, Askese, Rezitation von Mantras und Wahrhaftigkeit den Brahmanen Pflicht ist. Der König sollte gerecht über seine Untertanen regieren, die ihren angemessenen Pflichten folgen. Und diejenigen, die von ihren Pflichten abgefallen sind, sollte er dazu anhalten. Ein König sollte immer gefürchtet werden, denn er ist der Herr über die Untertanen. Er züchtigt die von ihren Pflichten Abgefallenen wie ein Pfeil den Lauf des Hirsches. Oh Brahmane, hier im Königreich von Janak gibt es nicht einen einzigen Menschen, der die Pflichten seiner Geburt mißachtet. Alle vier Kasten halten sich fest an ihre Weise. König Janak straft die Übeltäter, und wenn es seine eigenen Söhne wären. Doch er läßt niemanden leiden, der tugendhaft ist. Mit verläßlichen und geschickten Spionen in seiner Obhut schaut er auf alle mit unvoreingenommenen Augen. Wohlstand und die Fähigkeit zu strafen steht den Kshatriya zu, oh bester Brahmane. Durch seine hohen Pflichten gehört dem König auch hoher Wohlstand, denn er beschützt alle vier Kasten. Und was mich betrifft, oh Brahmane, ich verkaufe stets Schweinefleisch und Wildbret, ohne daß ich selbst diese Tiere getötet hätte. Ich handle mit dem Fleisch der Tiere, oh Rishi, die durch andere ihren Tod finden. Denn ich selbst esse nie Fleisch, liege nie bei meiner Frau außer in ihrer fruchtbaren Phase, ich faste während des Tages und esse nur am Abend. Auch wenn die Arbeit seiner Kaste unrein sein mag, so kann sich der Mensch doch durch gutes Betragen auszeichnen. So ist einer tugendhaft, auch wenn er von Berufs wegen Tiere töten muß. Wenn die Sünde zu gedeihen beginnt und die Tugend schwindet, so kommt das (in erster Linie) von den sündigen Taten eines Königs, dessen Untertanen daraufhin zugrunde gehen. Dann nehmen häßliche Monster und Zwerge, Bucklige und großköpfige Wichte, Blinde, Taube, Unfruchtbare oder Gelähmte ihre Geburt. Ja, es sind die Sünden der Könige, die den Verfall im Volk herbeiführen. Doch nicht König Janak, er schaut tugendhaft nach allen seinen Untertanen und ist immer freundlich zu ihnen, denn sie üben ihre angemessenen Pflichten gerne aus.

Ich selbst erfreue mit guten Taten alle Menschen, egal ob sie gut oder schlecht von mir reden. Könige, die ihre Pflichten achten, immer gut und aufrecht handeln, ihre Seelen beherrschen, handlungsbereit sind und eifrig, brauchen ihre Macht auf nichts weiter stützen. Wer anderen soviel Essen gibt, wie er kann, wer Hitze und Kälte erträgt, standhaft Tugend übt und für alle Wesen Achtung und Zuneigung empfindet, der kann niemals ohne den angeborenen Wunsch sein, sich von der Weltlichkeit zu trennen. Man sollte Falschheit in der Rede vermeiden und Gutes tun, ohne erst darum gebeten zu werden. Niemals sollte man die Tugend abwerfen, nicht aus Wollust, Zorn oder Boshaftigkeit. Niemals sollte man unmäßig jubeln, wenn etwas Gutes geschieht, und ebenso ausufernd trauern, wenn etwas Schlimmes passiert. Trifft einen schlimme Armut, sollte man nicht depressiv werden oder den Pfad der Tugend verlassen. Und begeht man eine üble Tat, dann sollte man dies nie wieder tun. Immer sollte man seine Seele dazu bewegen, heilsame Handlungen zu begehen. Niemals sollte man Böses mit Bösem vergelten, sondern den Übeltätern mit Ehrlichkeit begegnen. Wer etwas Übles wünscht, vernichtet sich selbst. Und wer übel handelt, macht es nur den Hinterhältigen und Sündern nach. Wer nicht an Tugend glaubt und die Guten und Reinen nur ärgert mit den Worten: „Es gibt keine Tugend!“, der trifft ohne Zweifel auf Vernichtung. Ein sündiger Mensch bläst sich auf wie eine Ledertasche im Wind, seine Gedanken schwelgen in Hochmut und Torheit und sind doch schwach und unnütz. Das Herz und die innere Seele entdecken den Narren wie die Sonne die Formen während des Tages enthüllt. Der Narr kann nicht immer in der Welt durch Eigenlob glänzen. Doch die Weisen, und seien sie auch häßlich, glänzen darin, daß sie nie Böses über andere schwätzen und nie Gutes über sich selbst. Kein Beispiel kann sich in dieser Welt mit dem messen, der in seinem guten Ruf erstrahlt. Wenn jemand bereut, wenn er Übel getan, dann reinigt ihn die Reue von Sünde. Und der feste Entschluß, so etwas nie wieder zu tun, rettet ihn vor erneuter Sünde und sogar so sicher, oh bester Brahmane, wie die Buße, welche in den Schriften für üble Tat bestimmt ist. Dies, oh Zweifachgeborener, ist Sruti in Bezug auf Tugend. Wer tugendhaft war, doch dann eine Sünde und vielleicht sogar unwissentlich beging, kann diese Sünde wieder auslöschen. Denn Tugend treibt die Sünde davon, die Menschen aus Unwissenheit begehen. Wenn jemand eine Sünde beging, sollte er sich nicht länger als Mensch betrachten. Niemand kann Sünde verbergen. Die Götter schauen alle Taten und auch dieses höchste Wesen (Purusha) in jedem selbst. Wer fromm und ohne Abscheu die Fehler der Weisen und Wahrhaften versteckt wie Löcher im eigenen Gewand (...wer in anderen keine Fehler sucht...), der strebt wahrlich nach Erlösung. Wenn jemand nach einer Sünde mit aller Kraft nach Erlösung sucht, wird er von seinen Sünden gereinigt, ist so strahlend und rein wie der wolkenlose Mond und vertreibt alle Dunkelheit wie die aufgehende Sonne. Oh bester Brahmane, die Versuchung ist es, welche die Grundlage für alle Sünde legt. Unwissende Menschen begehen Sünden, weil sie der Versuchung nachgeben. Sündige Menschen umgeben sich gern mit einem tugendhaften Äußeren, wie Gräben, welche mit schönem, langen Gras zugewachsen sind. Äußerlich scheinen sie Selbstbeherrschung und Heiligkeit zu besitzen. Auch predigen sie tugendhafte Texte. Doch in ihrem Mund haben diese nur wenig Bedeutung. Ja, man mag in ihnen alles entdecken, außer wahrhaft tugendhaftes Benehmen.

Hier fragte der weise Brahmane den Vogelfänger:
Wie kann ich solch wahres tugendhaftes Verhalten erkennen? Oh sei gesegnet! Dies möchte ich von dir lernen, du Bester unter den tugendhaften Menschen. So sprich zu mir darüber, ich bitte dich, du mit der hohen Seele.

Der Vogelfänger erwiderte:
Nun, bester Brahmane, Opfer, Hingabe, Askese, Veden und Wahrhaftigkeit sind die fünf heiligen Dinge, die in einem tugendhaft genannten Betragen immer anwesend sind. Wer Wollust und Zorn, Hochmut und Habsucht sowie Lüge überwunden hat, der erfreut sich an Tugend, welche von anderen Tugendhaften lobend anerkannt wird. Wer sich zu Opfer und Studium der Veden neigt, sucht keinen Eigennutz. Solcher folgt stets der Praxis der Wahrhaften und Guten. Ja, gutes Benehmen ist die zweite Eigenschaft der Tugendhaften. Sie warten den Höhergestellten auf, haben Wahrhaftigkeit, sind befreit vom Zorn und geben freizügig. Diese vier sind nicht vom guten Betragen der Tugendhaften zu trennen, oh Brahmane. Und nur mit diesen vier erlangt man auch das Ansehen einer Person, die ihr Herz auf tugendhaftes Betragen richtet und standhaft dazu hält. Die Essenz der Veden ist Wahrheit, die Essenz von Wahrheit ist Selbstbeherrschung, und die Essenz von Selbstbeherrschung ist, wenn man nicht nach den weltlichen Vergnügungen strebt. All dies kann man im Verhalten von Tugendhaften sehen. Wer aber mit jenen irregeführten Narren geht, welche den unter Menschen vorherrschenden Formen des Glaubens spotten, wird für das Beschreiten dieses sündigen Pfades ins Verderben gezerrt. Doch wer angemessenen Gelübden folgt, den Srutis ergeben ist und sich von den Vergnügungen der Welt fernhält, wer den Befehlen seines Lehrers gehorcht und mit Geduld und Achtsamkeit über den Sinn der Schriften nachdenkt, nur der schreitet auf dem Pfad der Tugend und folgt der Religion. Von solchen wird gesagt, oh Brahmane, daß sie ihre höhere Vernunft angemessen lenken. Man meide die Gottlosen, Hinterhältigen, in Sünde Lebenden und diejenigen, welche die Grenzen der Moral überschreiten, und halte sich erkennend an die Tugendhaften. Wollust und Versuchung sind wie Haie im Meer des Lebens, dessen Wasser die fünf Sinne sind. Überquere dieses Meer im Boot der Geduld und Zurückhaltung und umgehe die Untiefen der körperlichen Existenz (wiederholte Geburten in der Welt). Tugendhaftes Verhalten wird strahlend schön, wie klare Farben auf weißer Seide, wenn es nach und nach durch die höchste Tugend, der Übung von Weisheit und Einsicht, bereichert wird. Wahrhaftigkeit und das Vermeiden von Verletzung anderer sind hohe Tugenden, die allen Wesen nützlich sind. Von diesen ist das Nichttöten eine Kardinalstugend, die sich in der Wahrheit gründet. Denn all unsere geistigen Fähigkeiten entfalten sich stets zum Guten, wenn sie in der Wahrheit gründen. So ist auch bei der Übung der Tugend die Wahrhaftigkeit das höchste Gebot. Reinheit im Verhalten ist ein Merkmal von guten Menschen. Wer für ein heiliges Leben bestimmt ist, ist gut und tugendhaft. Alle Kreaturen folgen den ihnen angeborenen natürlichen Grundlagen im Verhalten. Die Sündigen haben keine Kontrolle über sich selbst und sammeln Lust, Zorn und andere Laster an. Seit unerdenklichen Zeiten gibt es das Gesetz, daß tugendhafte Handlungen auf Gerechtigkeit fußen, und die Heiligen erklären, daß schändliches Betragen Sünde ist. Wer sich nicht von Wut, Hochmut, Neid und Bosheit bewegen läßt, ist ruhig, geradlinig und von tugendhaftem Betragen. Wer emsig die Riten aus den drei Veden ausführt, weise und rein ist, wer sich selbst zügeln kann und den Höhergestellten vollste Aufmerksamkeit widmet, der handelt tugendhaft.

Die Taten und das Verhalten von Menschen mit solch großer Macht sind sehr schwer zu erlangen. Sie werden durch die Reinheit ihrer eigenen Taten geheiligt, und die Sünde in ihnen stirbt von selbst. Diese Tugend im Betragen ist wunderbar, uralt, unveränderlich und ewig. Die Weisen folgen dieser Art von Tugend und kommen in den Himmel. Wer in die Gottheit vertraut, ohne falschen Stolz ist, in den heiligen Traditionen bewandert und die Zweifachgeborenen achtet, der geht in den Himmel ein. Unter den gelehrten Menschen wird die Tugend dreifach aufgeteilt: die Tugend aus den Veden, die Tugend aus den Dharma Shastras und tugendhaftes Betragen. Tugendhaftes Betragen zeigt sich im Streben nach Erkenntnis, der Pilgerfahrt zu heiligen Stätten, Wahrhaftigkeit, Vergebung, Reinheit und geradliniger Offenheit. Tugendhafte Menschen sind immer freundlich zu allen Wesen und besonders den Zweifachgeborenen geneigt. Sie verletzen niemanden und führen keine rüden Reden. Diese guten Menschen, welche sehr wohl um die Früchte ihrer heilsamen und unheilsamen Taten wissen, werden von tugendhaften Menschen hoch gelobt. Gerecht und gutmütig wünschen sie allen Wesen nur das Beste, bleiben standhaft auf dem Pfad der Tugend, haben den Himmel errungen, sind wohltätig, selbstlos, von untadeligem Charakter, stehen Bedrängten und Gepeinigten bei, sind klug und geachtet und üben Enthaltsamkeit. Wer freigebig ist, erlangt Wohlstand in dieser Welt und Glückseligkeit in der nächsten. Ein guter Mensch gibt Hilfe, wenn er darum gebeten wird, und versucht dabei sein Äußerstes, selbst wenn er Gattin und Dienern ihren Luxus schmälert. Gute Menschen achten auf ihr eigenes Wohl, auf Tugend und die Sitten der Welt, handeln danach und wachsen dabei in Tugend durch ewigwährende Zeitalter. Gute Menschen besitzen Wahrhaftigkeit und Redlichkeit, fügen niemandem Schaden zu, sind bescheiden und aufrecht, zurückhaltend und selbstbeherrscht, zügeln ihre Leidenschaften, und haben Weisheit, Geduld und Freundlichkeit. Frei von Haß und Begierde sind sie die Zeugen der Welt. Dies sind die drei Vollkommenheiten, um Tugend zu erlangen: Friedfertigkeit, Wohltätigkeit und Wahrhaftigkeit. Diese hochbeseelten und mitfühlenden Menschen, welche mit fester Überzeugung tugendhaftes Verhalten zeigen, gehen mit Zufriedenheit von dieser Welt. Freiheit von Wut und Ärger, Vergebung, Frieden im Geist, Fröhlichkeit, angenehme Rede, Zügelung der Begehrlichkeiten, tugendhaftes Betragen und Handeln nach den heiligen Geboten bilden den vollkommenen Weg der Tugendhaften. Wer standhaft in der Tugend ist, folgt diesen Regeln und erreicht die höchste Erkenntnis. Dann kann er sein menschliches Verhalten nach tugendhaft und untugendhaft unterscheiden und dem großen Unheil entgehen. Nun, großer Brahmane, habe ich dir alles über tugendhaftes Betragen erzählt, wie ich es selbst erfahren und was ich darüber gehört habe.


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