Pushpak Mahabharata Buch 3Zurück WeiterNews

Kapitel 84 – Noch mehr Pilgerorte und ihr Verdienst

Pulastya fuhr fort:
Nun sollte man zur hervorragenden Tirtha von Dharma pilgern, an welcher der ruhmreiche Gott der Gerechtigkeit einst höchst verdienstvolle Askese übte. Damit machte er den Ort zu einer heiligen Tirtha und verlieh ihr seinen Namen. Ein tugendhafter Mensch mit konzentrierter Seele heiligt seine Familie mit einem Bad bis ins siebte Glied. Danach gehe man nach Jnanapavana, gewinne sich den Verdienst eines Agnistoma Opfers und die Region der Munis. In Saugandhikavana leben die Himmlischen mit Brahma, die askesereichen Rishis, Siddhas, Charanas, Gandharvas, Kinnaras und die großen Schlangen. Wer in diese Wälder eintritt, ist sogleich von allen seinen Sünden gereinigt. Dann sollte man zur heiligen Göttin Sarasvati reisen, dort als Göttin Plaksha bekannt, dieser beste Strom und vorzüglichste Fluß. Hier sollte man aus einem Ameisenhügel heraus ins Wasser gleiten, Götter und Pitris ehren und damit den Verdienst eines Pferdeopfers erlangen. Es gibt dort eine seltene Tirtha namens Isanadhyushita, die fünf shamya Würfe entfernt (ein Holzstab, dem man in Opferzeremonien benutzt) vom Ameisenhügel liegt. Wie man in den Puranas sehen kann, erwirbt sich ein Mensch mit dem Bad in dieser Tirtha den Verdienst des Schenkens von tausend Kapila Rindern und den eines Pferdeopfers. Die Reise nach Sugandha, Satakumbha und Panchasyaka gibt Verehrung im Himmel. Trishulakhata gewährt den Status eines Ganapatya nach dem Tod. Danach sollte man zu dem Ort der Göttin pilgern, die in allen drei Welten unter dem Namen Sakamvari gefeiert wird. Denn einst lebte die ihren Gelübden treue Dame für tausend himmlische Jahre, Monat für Monat, nur von Kräutern. Aus Verehrung für die Göttin zog es viele askesereiche Rishis zu diesem Ort, und sie alle wurden von ihr mit Kräutern gespeist. Daher gaben sie ihr den Namen Sakamvari. Wer hier ankommt, mit gespannter Achtsamkeit und als Brahmacharya drei Nächte in Reinheit verbringt und sich nur von Kräutern ernährt, erhält nach dem Wunsch der Göttin denselben Verdienst, als ob er für zwölf Jahre nur von Kräutern gelebt hätte. Als nächstes besuche man die weltberühmte Tirtha Suvarna, wo Vishnu einst dem Rudra seine Verehrung zollte und dafür viele Segen gewährt bekam, die sogar für Götter schwer zu erlangen sind. Denn wohlwollend und zufrieden sprach damals der Vernichter von Tripura: „Oh Krishna, du wirst zweifellos der Beste im Universum sein und viel geliebt.“ Wer dorthin pilgert und die Gottheit mit dem Bullen als Zeichen ehrt, erhält den Verdienst eines Pferdeopfers und den Status eines Ganapatya. In Dhumavati faste man für drei Nächte und bekommt alle ersehnten Wünsche erfüllt. Südlich davon liegt Rathavarta, welchem man sich mit hingebungsvollem Herzen und kontrollierten Sinnen nähern sollte. Dann erlangt man durch die Gunst Mahadevas einen höheren Status. Nachdem man den Ort umrundet hat, pilgere man nach Dhara, welches alle Sünden abwäscht. Ein Bad befreit einen von allen Sorgen. So verneige man sich vor dem Großen Berg (Himavat), und weiter geht die Reise zur Quelle der Ganga, die ohne Zweifel ein Tor zum Himmel ist. Mit konzentrierter Seele bade man in Koti, gewinne den Verdienst eines Pundarika Opferrituals und errette sein Geschlecht. Wer dort für eine Nacht bleibt, erlangt den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen. Wer in Saptaganga, Triganga und Shakravarta den Ahnen und Göttern Wasser opfert, wird in den Bereichen der Tugendhaften verehrt. Dann bade man in Kanakhala und faste dort für drei Nächte. Damit bekommt man den Verdienst eines Pferdopfers und geht in den Himmel ein.

Als nächstes wandere der Pilger nach Kapilavata, der gefeierten und ruhmreichen Tirtha von Kapila, dem König der Nagas. Nagatirtha gibt den Verdienst des Schenkens von tausend Kapila Rindern, Lalitika, die Tirtha von Santanu, läßt einen niemals ins Unglück absinken und der Zusammenfluß von Ganga und Yamuna gibt den Verdienst von zehn Pferdeopfern und die Rettung des eigenen Geschlechts. Sugandha reinigt von jeder Sünde und gewährt einem Achtung in der Region Brahmas. Ein Bad in Rudravarta läßt einen in den Himmel aufsteigen. Wer in den Zusammenfluß von Ganga und Sarasvati eintaucht, gewinnt den Verdienst eines Pferdopfers und geht auch in den Himmel ein. Bhadrakarneshvara und die aufrechte Verehrung der Götter läßt einen niemals in Leiden versinken, und man wird im Himmel geehrt. Kuvjamraka gibt den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen und den Himmel. Nach Arundhativata sollte der Pilger mit konzentrierter Seele und gemäß den Brahmacharya Gelübden wandern. Wer in der Samudraka badet und für drei Nächte fastet, erhält den Verdienst eines Pferdeopfers, des Schenkens von tausend Kühen und die Rettung seiner Familie. Gleichsam gezügelt geht die Pilgerreise weiter nach Brahmavarta, was den Verdienst eines Pferdeopfers und die Region Somas gibt. Ein Bad in der Quelle der Yamuna sowie die Ankunft in Darvisankramana gewähren Verehrung im Himmel und den Verdienst eines Pferdeopfers. Danach sollte man zur Quelle des Indus pilgern, die von den Siddhas und Gandharvas verehrt wird. Wer dort für fünf Nächte bleibt, erhält den Verdienst des Verschenkens von viel, viel Gold. Die schwer zugängliche Tirtha Vedi gibt den Verdienst eines Pferdeopfers und den Aufstieg in den Himmel.

Die Reise führe einen als nächstes zu Rishikulya und Vasishta. Letztere gewährt allen Kasten die Brahmanenschaft. In ersterer sollte man für einen Monat bleiben, baden, Götter und Ahnen ehren und sich nur von Kräutern ernähren. Dann wird man von allen Sünden gereinigt und gelangt in die Bereiche der Rishis. Bhrigutunga gibt den Verdienst eines Pferdopfers, Virapramoksha befreit von jeder Sünde und Krittika und Magha geben Verdienst, der den von Agnistoma und Atiratra Opfer übersteigt. Wer am Abend in der hervorragenden Tirtha Vidya badet, gewinnt sich verläßliche Tüchtigkeit in allen Arten von Wissen. Bleibt man für eine Nacht mit nur einem Mahl in Mahashrama, welche in der Lage ist, jede Sünde zu zerstreuen, gewinnt man sich viele glücksverheißende Bereiche und errettet zehn vergangene und auch zukünftige Generationen seines Geschlechts. Danach lebe man für einen Monat in Mahalya und faste dort für drei Tage und Nächte. Dies befreit von allen Sünden und gibt Verdienst, als ob man Berge von Gold verschenkt hätte. Vetasika wird vom Großen Vater höchst geschätzt und gewährt den Verdienst eines Pferdeopfers und den Status eines Ushanas. Dann pilgere man nach Sundarika, welches die Siddhas verehren, und gewinne sich Schönheit der Person, wie es die Alten bezeugen können. Wer nach Brahmani pilgert, reist in einem lotusfarbenen Wagen gen in Himmel. In der heiligen Naimisha lebte Brahma für lange Zeit mit den Göttern. Die Tirtha wird von Siddhas gern besucht, und wer sich nur wünscht, dorthin zu pilgern, bekommt bereits die Hälfte seiner Sünden erlassen. Wer in ihr badet, wird von allen Sünden rein gewaschen. Der beherrschte Pilger wollte für einen Monat hier bleiben, denn Naimisha vereint alle Tirthas der Erde in sich. Ein Bad mit gezügelten Sinnen und einfacher Nahrung gibt den Verdienst eines Kuhopfers und heiligt das eigene Geschlecht bis ins siebte Glied. Wer in Naimisha mit Fasten seinem Leben entsagt, erfreut sich der höchsten Glückseligkeit in den himmlischen Regionen, so sagen die Weisen. Naimisha ist ewigwährend heilig.

Danach sollte der Pilger nach Gangodveda gehen, für drei Nächte fasten und den Verdienst eines Vajapeya Opfers erhalten. Damit wird er zu Brahma selbst. Die Sarasvati gewährt Glückseligkeit in den Regionen namens Saraswata. In Vahuda sollte man wie ein Brahmacharya leben und seine Seele zügeln. Eine Nacht an diesem Ort gewährt Verehrung im Himmel und den Verdienst eines Devasatra Opfers. Danach pilgere man zur heiligen Kshiravati, welche von höchst geheiligten Menschen aufgesucht wird. Das Ehren der Pitris und Götter gibt an diesem Ort den Verdienst eines Vajapeya Opfers. Mit beherrschter Seele und dem Brahmacharya Gelübde folgend wandere man als nächstes nach Vimalashoka, bleibe für eine Nacht und gewinne sich Verehrung im Himmel. Dann pilgere man zur vorzüglichen Gopratara am Ufer der Sarja, wo einst Rama mit all seinen Gefolgsleuten und Haustieren seinen Körper verließ und einzig aufgrund der Wirksamkeit der Tirtha in den Himmel aufstieg. Durch Ramas Wohlwollen und durch die Tugend der eigenen Taten wird man bei einem Bad an diesem Ort von allen Sünden gereinigt und im Himmel geachtet und verehrt. Die Rama Tirtha am Ufer der Gomati gibt den Verdienst eines Pferdeopfers und heiligt das eigene Geschlecht. Mit geregelter Nahrung und gezügelten Sinnen gibt Satasahasrika den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen, während die unvergleichliche Bharthristhana den Verdienst eines Pferdeopfers gewährt. Dann reise man nach Varanasi und ehre bei einem Bad in Kapilahadra den Gott, der den Bullen zum Zeichen hat. Dann bekommt man den Verdienst eines Rajasuya Opfers. Wer in Avimukta den Gott der Götter schaut ist sogleich und vom Anblick allein sogar von der Sünde des Brahmanenmordes gereinigt. Wer dort sein Leben ablegt, ist erlöst. Die schwer zugängliche Tirtha namens Markandeya ist in aller Welt berühmt und befindet sich an der Mündung der Ganga. Sie gibt den Verdienst eines Agnistoma Opfers und erlöst die Familie. Mit beherrschten Sinnen und als Brahmacharya pilgere man dann nach Gaya, erhalte den Verdienst eines Pferdeopfers und errette sein Geschlecht. Dort in dieser Tirtha wächst der in allen drei Welten gerühmte Akshayavata (ewiger Banian). Was unter ihm den Pitris geopfert wird, wird unerschöpflich. Ein Bad in der Mahanadi und ein Opfer an Götter und Pitris gibt die ewigen Bereiche und die Rettung der Familie.

Im Walde Dharma liegt Brahmasara. Eine Nacht dorten gewährt den Bereich Brahmas. Im Teich errichtete Brahma einst eine heilige Säule. Wer diese Säule umrundet, gewinnt sich den Verdienst eines Vajapeya Opfers. In Dhenuka bleibe man für eine Nacht, verschenke Sesam und Kühe und reinige seine Seele von jeder Sünde, damit man sicher in die Region Somas eingehe. In den dortigen Bergen wanderte einst die Kuh namens Kapila mit ihrem Kalb, und ihre Hufabdrücke sind heute noch zu sehen. Wer in einem der Abdrücke badet, ist von jeder Sünde gereinigt, die er begangen haben mag. Gridhravata ist dem dreizacktragenden Gott heilig. Man sollte vor die Gottheit mit dem Stier treten und seinen Körper mit Asche einreiben. Ein Brahmane erlangt damit den Verdienst eines zwölfjährigen Gelübdes, und jeder andere wird von allen Sünden reingewaschen. Der Berg Udyanta hallt von melodischem Gesang wider. Dort kann man den Fußabdruck von Savitri sehen. Der gelübdetreue Brahmane, welcher hier morgens, mittags und abends seine Gebete aufsagt, gewinnt denselben Verdienst, als ob er diesen Dienst für zwölf Jahre ausgeführt hätte. Dann gibt es noch den berühmten Yonidwara, oh Bharata. Wer dorthin gelangt, wird vom Leid der Wiedergeburt befreit. Ja, es ist gut, für einen ganzen Monat in Gaya zu bleiben, denn damit heiligt man sein eigenes Geschlecht bis in die siebte Generation. Man wünsche sich viele Söhne und dies ist ebenso verdienstvoll in Gaya, wie ein Pferde- oder Stieropfer.

Dann pilgere man nach Falgu und gewinne sich großen Erfolg und den Verdienst eines Pferdeopfers. In Dharmapristha lebte Dharma vor langer Zeit. Ein Trunk aus der Quelle, ein reinigendes Bad und ein Opfer für Götter und Ahnen wäscht alle Sünden ab und gewährt den Aufstieg in den Himmel. Dort gibt es auch die Tirtha des großen Rishi Matanga, der seine Seele unter vollkommener Kontrolle hatte. Wer in seine schöne Einsiedelei eintritt, die alle Müdigkeit und Sorgen stillen kann, der gewinnt sich den Verdienst eines Gavayana Opfers. Wer Dharma berührt, gewinnt die Früchte eines Pferdeopfers. In Brahmasthana ist Brahma anwesend, dieser Beste aller männlichen Wesen. Wer vor ihn tritt, bekommt den Verdienst von Rajasuya und Pferdeopfer zusammen. Wer in Rajagriha eintaucht lebt so glücklich wie Kakshivat. Nachdem man sich selbst gereinigt hat, sollte man von den täglichen Opfergaben für Yakshini nehmen, denn Yakshinis Gunst befreit sogar von der Sünde des Brahmanenmordes. Maninaga gibt den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen. Und wer etwas von dem ißt, was an der Tirtha Maninaga wächst, der erliegt keinem Schlangengift, wenn er gebissen wird. Und wer noch drei Nächte bleibt, wird von allen Sünden gereinigt. Sodann pilgere man zum Lieblingswald des Brahmarshi Gautama. Wer im See Ahalya badet, erreicht einen hohen Status. Dann schaue man das Bild von Sri und erhalte großen Wohlstand. Es gibt dort eine weltbekannte Quelle. Wer in ihr badet, erhält den Verdienst eines Pferdeopfers. Und es gibt noch die Quelle des Rishi Janak, welche ihm heilig ist und von den Göttern geehrt wird. Ein Bad in ihr läßt einen in den Bereich Vishnus aufsteigen. Vinasana vernichtet alle Sünden, gewährt den Verdienst eines Vajapeya Opfers und den Aufstieg in die Region Somas. Gandaki füllt sich mit dem Wasser aller Tirthas und gewährt den Verdienst eines Vajapeya Opfers nebst den Sonnenbereichen. Der gefeierte Fluß Visala gibt den Verdienst eines Agnistoma Opfers und den Himmel. Der waldige Sitz der Asketen mit Namen Adhivanga gewährt großes Glück inmitten der Guhyakas. Der von den Siddhas besuchte Fluß Kampana gibt den Verdienst eines Pundirika Opfers und den Aufstieg in den Himmel. Der Strom Maheshvari gewährt den Verdienst eines Pferdeopfers und die Errettung des eigenen Geschlechts. Wer die Reise zur Wasserstelle der Himmlischen schafft, erntet Immunität gegen Unglück und den Verdienst eines Pferdeopfers. Mit beherrschter Seele und als Brahmacharya sollte man sich danach Somapada nähern. Ein Bad in Maheshvarapada gewährt den Verdienst eines Pferdeopfers, denn in dieser Tirtha versammeln sich zehn Millionen Tirthas. Ein hinterhältiger Asura in Gestalt einer Schildkröte trug sie einst davon, und der mächtige Vishnu holte sie von ihm zurück. Hier sollte man seine Waschungen vornehmen und sich damit den Verdienst eines Pundirika Opfers und den Aufstieg in den Bereich Vishnus sichern.

Dann pilgere man zu dem Ort, wo Narayana immer anwesend ist. Hier verehren die Götter, Brahma, askesereichen Rishis, Adityas, Vasus und Rudras Janarddana. In dieser Tirtha wurde Vishnu mit den wunderbaren Taten als Salagrama bekannt. Wer vor den ewigen Vishnu hintritt, diesen Herrn der drei Welten und Gewährer allen Segens, erhält den Verdienst eines Pferdeopfers und geht in seinen Bereich ein. Es gibt hier auch eine Quelle, die in der Lage ist, alle Sünden zu zerstreuen. Die vier Ozeane sind in dieser Quelle immer anwesend. Wer in ihr badet, der wird kein Unglück erfahren. Wer den segenspendenden, ewigen und auch furchtbaren Mahadeva schaut, strahlt wie der Mond, der hinter den Wolken hervortritt. Wer mit reinem Geist und gezügelten Sinnen in Jatismara eintaucht, erlangt die Erinnerungen an sein früheres Leben. In Maheshvarapura ehre man den Gott mit den Bullen an seiner Seite, faste eine Weile und erhalte die Früchte all seiner Wünsche. Vamana vernichtet jede Sünde, und wer dorten Hari schaut, erfährt kein Elend mehr. Die Einsiedelei des Kushika kann von jeder Sünde befreien. Der Fluß Kausiki reinigt auch von großen Sünden, und ein Bad in ihm bringt den Verdienst eines Rajasuya Opfers. Dann reise man zum wunderbaren Wald von Champaka. Eine dort verbachte Nacht gibt den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen. Auch Jyeshthila, eine Tirtha von seltenem Wert, kann dies vollbringen. Wer dort den strahlenden Vishveshara mit seiner göttlichen Gemahlin schaut, erreicht die Region von Mitravaruna. Drei gefastete Nächte bringen den Verdienst eines Agnistoma Opfers. Ein Besuch in Kanyasamvedya mit gezügelten Sinnen und einfacher Nahrung gewährt die Region des Manu, dieses Herrn der Schöpfung. Die Rishis mit den strengen Gelübden haben gesagt, daß für einen, der in Kanya Reis oder irgendeine andere Gabe weggibt, diese Gabe ewig währt.

Die in allen drei Welten gefeierte Tirtha Nishira gibt den Verdienst eines Pferdeopfers und die Bereiche von Vishnu. Und wer an der Mündung der Nishira gibt, erlangt die gesegnete Region Brahmas. Dort befindet sich auch die Einsiedelei vom weithin berühmten Vasishta, welche den Verdienst eines Vajapeya Opfers schenkt. Devakuta wird von den himmlischen Rishis aufgesucht und gewährt die Frucht eines Pferdopfers und die Rettung der eigenen Familie. Dann sollte man zum See des Muni Kausika pilgern, wo sich Kausikas Sohn, Vishvamitra, hohen Erfolg gewann. Ein Bad im See gewährt den Verdienst eines Vajapeya Opfers, und wer einen Monat bleibt gewinnt sich den Verdienst eines Pferdeopfers. Wer nach Mahahrada kommt, erfreut sich an der Unempfänglichkeit für Leiden und am Verdienst des Schenkens von Bergen von Gold. Dann sollte man Kartikeya schauen, wie er in Virashrama lebt, und den Verdienst eines Pferdeopfers ernten. In Agnidhara kann man nach einem Bad den ewigen und segenspendenden Vishnu schauen, diesen Gott der Götter, und den Verdienst eines Agnistoma bekommen. Das Bad in der Wasserstelle des Großen Vaters in der Nähe des Monarchen der Berge gibt den Verdienst eines Agnistoma Opfers. Von dieser Wasserstelle fällt der die Welt heiligende Strom Kumara Dhara herab, der in allen drei Welten geehrt wird. Wer in ihn eintaucht, erachtet alle seine Wünsche als erfüllt. Ein dreitägiges Fasten befreit von allen Sünden sogar von der des Brahmanenmordes. Danach sollte der Pilger zum Gipfel der großen Göttin Gauri aufsteigen, die in allen Welten berühmt ist. Dort sollte man an Stanakunda herantreten, seine Wasser berühren und sich den Verdienst eines Vajapeya Opfers gewinnen. Ein Bad und das Ehren von Göttern und Pitris gibt den Verdienst eines Pferdeopfers und den Aufstieg in die Bereiche Indras. Als nächstes wandere man zur Quelle Tamraruna, die häufig von den Göttern besucht wird. In ihr erhalte man den Verdienst, der an die Opfer der Menschen gebunden ist. Ein Bad im Zusammenfluß von Kirtika, Kausiki und Aruna und ein Fasten für drei Nächte befreit einen Gelehrten von allen seinen Sünden.

Dann pilgere der Weise nach Urvasi, Somashrama und Kumbhakarnashrama und erlange Achtung in der Welt. Unsere Vorfahren wußten, daß eine Berührung der Wasser der Kokamukha unter standhafter Einhaltung der Gelübde und als Brahmacharya die Erinnerungen an frühere Leben belebt. Der Fluß Nanda befreit zügig wandernde Zweifachgeborene von ihren Sünden und läßt sie mit kontrollierter Seele in Indras Regionen aufsteigen. Die Ankunft in der von Kranichen gemiedenen Insel Rishava und das Bad in Sarasvati läßt das Individuum im Himmel erstrahlen. Auddalaka wird von den Munis oft besucht und befreit von allen Sünden. Die heilige Tirtha Dharma wird von den Brahmarshis besucht und gewährt den Verdienst eines Vajapeya Opfers und Respekt im Himmel. Danach pilgere man nach Champa und bade in der Bhagirathi. Dann wandere man nach Dandaparna und gewinne den Verdienst des Schenkens von tausend Kühen. Als nächstes reise man zur heiligen Lalitika, die mit der Anwesenheit der Tugendhaften geschmückt ist. Sie gibt den Verdienst eines Rajasuya Opfers und Achtung im Himmel.


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